03.11.2018 - Tag der Kunst...

Bisher zurückgelegte Strecke: 24 Km
Tagesetappe: Einige Fusskilometer durch Bilbao
Gesamte Strecke auf dem Camino: 24 Km

Nachdem ich meine Sachen gepackt habe hole ich als erstes mein Rad aus dem Farbenlager, wo es trocken, warm und sicherlich ruhiger genächtigt hat.
Dann gönne ich mir ein scheinbar für diese Stadt so ungemein wichtiges Frühstück mit einem Stück Süssgebäck.

Da ich auch heute Abend die Nacht noch in Bilbao verbringen möchte, denn der Tag steht im Zeichen der Erkundung von Bilbao, geht es erst Mal daran eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.
Bilbao ist eine viel gefragte Stadt und besonders an den Wochenenden scheinbar ausgebucht. Zum Glück finde ich noch ein Bett in einem Vierzehnbettzimmer in einem Hostel.
Sogar mit der Möglichkeit mein Rad und das Gepäck bis zum Abend in einem abgeschlossenen Abstellraum zu deponieren.

Dann geht es endlich los zum berühmten Guggenheim-Museum. Ein architektonisches Meisterwerk mit einer mattglänzenden Haut aus Titan.

Drinnen dann vor allem riesige Kunstinstallationen, die der gewaltigen Architektur angepasst wurden oder um die das Museum herumgebaut wurde. Schwer zu beschreiben, muss man gesehen haben.

Der Nachmittag vergeht schnell und so steht am Abend an sich in die Massen der flanierenden Spanier einzureihen, die so das Wochenende beginnen. Alle Altersgruppen sind dabei anzutreffen.
Ich reihe mich ein und lasse mich in Richtung der Altstadt von Bilbao treiben. Dort finde ich viele kleine Gassen, in den noch das Leben tobt.
Besonders in einem großen Platz mit Arkadengeschäften ist großer Andrang. Dort liegt eine Pintxo-Bar neben der anderen. Pintxos oder Ponchos sind kleine Häppchen aus den unterschiedlichsten Zutaten. Vom einfachen Baguettestück mit spanischem Schinken bis zur exquisiten Kreation mit den gehobensten Zutaten ist dort zu finden.
Diese Pinchos verdrückt der Spanier während er sein Glas Wein trinkt. Oder Morgens für den der etwas herzhaftes zum Frühstück braucht.
Ich kaufe noch etwas Obst für den nächsten Tag ein und mache mich zurück auf den Weg zu meinem Hostel.
Leider ist der Hunger immer noch da und ich gönne mir noch zwei Pinchos in der Bar des Hostels. Diese Häppchen oder Schnittchen, wie man es wohl bei uns ausdrücken würde, gibt es überall.

Dann geht es ins Bett, den der Tag hatte es in sich. So viele Dinge drücke wollen verarbeitet werden.

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